Feiertage – Wichtig und berührend

Ostern in der Pflege ist anders – aber nicht weniger festlich.

Eierfärben, das Basteln von Osterschmuck oder gemeinsames Backen — diese Aktivitäten haben nicht nur ästhetischen, sondern vor allem therapeutischen Wert. Sie trainieren die Feinmotorik, stimulieren das Gedächtnis und wecken positive Erinnerungen.

Die Hausgemeinschaften und das Außengelände waren festlich geschmückt. Die Bewohner halfen überall mit.  Der Osterhase brachte kleine Überraschungen und ein leckerer Lammbraten durfte nicht fehlen.

Das Marmorieren von Kunststoffeiern bildete ein Highlight. Besonders für unsere schwer an Demenz erkrankten Bewohner ist dies eine einfache Technik mit einem besonderen Erfolgserlebnis. Auch mit der Lernschere wurden kleine Osterhasen ausgeschnitten und zauberten ein Lachen in die Gesichter.

Alpakas on Tour

Bewohner überraschen und Freude schenken – unter diesem Motto besuchten uns am 24. März die beiden Alpakas Greta und Pia aus dem Sternmühlental.

Funkelnde Augen beim Berühren der Tiere, kleine Futtergaben und das Halten der Leine führten immer wieder zu Gänsehautmomenten. Auch so manche Freudenträne war dabei. Wir durften erleben, wie unsere Bewohner mit den Alpakas sprechen, selbst wenn die Demenz bereits weit fortgeschritten ist.

Zum Abschied winkten alle und wünschten sich ein baldiges Wiedersehen.

Immer beliebt – Rommé

Es ist ein bekanntes und beliebtes Kartenspiel und unsere Bewohner freuen sich sehr auf die wöchentlichen Spielerunden.

Bereits in der Häuslichkeit wurde Rommé gespielt. Hierbei sind viele kognitive Fähigkeiten gefragt. Handlungsplanung, visuelle Wahrnehmung, Konzentration, Gedächtnis….

Auch Bewohner, deren Fingerfertigkeit durch die Erkrankung eingeschränkt ist, können mit Hilfe des Kartenhalters am Angebot teilnehmen.

Frauenstammtisch

Nach einjähriger Pause startete am vergangenen Sonntagvormittag unser Frauenstammtisch in die neue Saison.

Es gab die Anfrage unserer langjährigen Bewohnerinnen, die bekannte Tradition wieder aufleben zu lassen und viele neue Bewohnerinnen kamen dazu. Häkeln und Stricken ist in der Generation der heute 80 – 100jährigen ein beliebter Zeitvertreib, ist  aber früher auch ein notwendiges „Muss“ gewesen. Die Kinder wurden „eingestrickt“, später die Familie mit Stricksocken versorgt. Und auch heute erfreut sich dieses Hobby noch großer Beliebtheit.

Es ging los, mit kleinen Osterdekorationen als Hasenfiguren. Auch ein Gläschen Sekt durfte nicht fehlen.

Weltfrauentag am 8. März

In der Vorwoche erfuhren unsere Bewohner bereits viel Wissenswertes über die Geschichte des Frauentages.

Die Wurzeln aus dem 19. Jahrhundert mit der Frauenrechtsbewegung und die Veränderungen des 20. Jahrhunderts im Sinne der Wertschätzung der Frau standen im Mittelpunkt. Unsere Bewohner hatten jede Menge Erfahrungen aus ihrer Biografie zu berichten.

Bereits am Morgen gab es viel Applaus für die starken Frauen während der Morgengymnastik.

Den Höhepunkt bildete unser Geschäftsführer durch das Überreichen einer Rose. Es war überall Dankbarkeit und Überraschung zu hören.